Soundperformance


Performance / 1 Rythmus schlagen mit 6 Fenster / 7 Minuten /
Jahresausstellung ZHdK, Zürich, 2010


Die vorgefunden Architektur am Aufführungsort, Sihlquai 131, ist die zentrale Ausgangslage dieser Performance. Sechs der Fenster an diesem Haus werden durch Öffnen und Schliessen als Klanginstrument eingesetzt. Zur Volumenregelung werden diese mit einem verkehrt eingesetzten Lautsprecher aufgenommen und verstärkt. Die Lautsprecherboxen sind vor dem Fenster auf dem Sims platziert. Hinter jedem Fenster wird ein Performer beherbergt, der dieses nach einstudierter Choreographie auf und zu schlägt. Via Funkkopfhörer empfängt der Performer den gesamten Rhythmus sowie Anweisungen zum Ablauf und Lautstärke. Das Sextett kann auf diesem Wege synchronisiert und dramaturgisch gesteuert werden. Fensternebengeräusche wie Knarren gehören dabei zu einer nichtkontrollierbaren Sparte, die eine zusätzliche Klangebene ins Spiel bringt.